15 coole Orte in Dortmund: Teil II

Dieser Artikel ist ursprünglich hier auf Last Junkies on Earth erschienen:

In Portland sucht man sie in Hawthorne, in Brooklyn fährt man gern nach Williamsburg. Berlin hat mit Friedrichshain, Kreuzberg und dem Prenzlauer Berg gleich drei der hippsten Stadtteile unter der Haube. Doch wo findet man die coolsten, entspanntesten und originellsten Plätze in Dortmund?

Man muss sich schon auf die Reise machen, denn das eine Trendviertel hat Dortmund nicht. Dafür findet man quer über die Stadt verstreut ein ganzes Sammelsurium an Szenebars, interessanten Restaurants, versteckten Parkanlagen und urgemütlichen Cafés, in denen man die vielleicht interessantesten Menschen der Stadt treffen kann. Für Neuankömmlinge und alte Hasen, die mal wieder vor der eigenen Türe schnuppern wollen:
Taucht ein in den zweiten Teil (Teil I) unserer ultimativen Top 15 Liste, aus der man in beliebiger Kombination einen perfekten Tag in Dortmund schnitzen kann.

Die 15 coolsten Orte in Dortmund – Teil II

8. Der Aufzug im Rewe Möllerbrücke
Nicht der coolste Platz in der Stadt, wohl aber der spannendste. Wer schon immer mal in einem Aufzug stecken bleiben wollte, sollte hier mal die vertikale Fahrt vom Parkhaus zum Supermarkt antesten – Nervenkitzel ist garantiert! Oben angekommen, kann man den hunderten Hornbrillen des Kreuzviertels beim Chips & Wein Kaufen zusehen oder später in der Nacht das Silent Sinners antesten, das mit Trash – und Rockparties das Studentenleben anheizt. Web: http://www.silentsinners.de // Maps: Ritterhausstr. 65

 9. Phoenix West
Wer nach Orten sucht, an denen man heute noch sinnfrei wandeln kann, ist auf dem parkähnlichen Gelände, das auf dem Boden eines alten Stahlwerks errichtet wurde, genau richtig. Besucher spazieren über Wege, die kein Ziel und erst recht keinen Sinn ergeben und scheinbar stündlich scheint sich die Landschaftsform zu wandeln. Hier tummeln sich alle, die ihre Hobbies im Freien ausleben müssen: RC Freaks, Modellbauer, Streetsurfer, Extremgriller, Birdwatcher.
Maps: Konrad-Adenauer-Allee, Dortmund Hörde

tyde10 Tyde Studios
Die Balance zwischen tollen Verköstigungen und wilden Wochenenden. Der Start des neuen Clubs / Restaurants in der ehemaligen Hafenliebe (am Hafenamt) war genial. Partyevents, Live Konzerte und spezielle Clubveranstaltungen wie BRING YOUR OWN BEATS mit Beatcypher und Hip Hop Jams reihen sich nahtlos in das Nordstadt-Nachtleben ein. Checkt es aus! Web: http://www.tydestudios.com/ // Foto: Dust in the Wind via Facebook

11. Ballett Dortmund
Als das Militär 1989 auf dem Platz des Himmlischen Friedens einrückte, kehrte Ballettdirektor Xin Peng Wang China für immer den Rücken. Dass es ihn ausgerechnet nach Dortmund verschlug, kann man bei aller Tragik nur als einen immensen Glücksfall für die Stadt bezeichnen. Sein Ensemble kann mit der Weltspitze des modernen Balletts mühelos mithalten und seine Inszenierungen sind immer wieder atemberaubend.
Ein Besuch seiner modernen und kritischen Aufführungen ist unbedingt empfehlenswert!
Web: http://www.theaterdo.de // Maps: Theaterkarree 1-3

SEN2_draw12. Rheinische Straße / Union4tel

An einem warmen Samstagabend, wenn die Sonne untergeht, spaziert der Flaneur die Rheinische Straße stadteinwärts. Hier zeigt Dortmund seine interkulturelle Seite. Fremde Sprachen auf den Straßen und geheimnisvolle Gerüche aus den Lokalen erwecken den Eindruck an einem fremden Ort zu sein. Wer aufmerksam lauscht, kann hier die Stadt sprechen hören. Ein Blick in die 44309streetartgallery lohnt immer. Nebenan gibt´s selbstgemachte Burger, man trifft sich allabendlich im etwas studilastigen Kraftstoff oder speißt original indische Küche im SWEET CHILLI.
Web: Unionviertel bewegt //  Maps: Rheinische Straße

 13. Rockaway Beat

Das ROCKAWAY BEAT bietet von Dienstags bis Freitags ab 13 Uhr bis abends 19 Uhr (bei Clubabenden/geschlossenen Gesellschaften andere Öffnungszeiten möglich) feine erschwingliche Underground-Gitarren aus den Sechzigern, handgefertigte Showcases für das beste Stück, guten Kaffee, Limo oder Tee und die Accessoires zum Leben, alt oder neu, die wir alle unbedingt haben wollen. Es gibt Lesungen, Nachmittags- und frühe Abendkonzerte, Testauftritte, Clubabende. Ein Besuch lohnt sich immer! Web: Rockaway Beat // Maps: Gneisenaustr. 61

14. Depot
Theater, Ausstellungen, Gastro, Kino, Ateliers und Nachtflohmärkte – besser kann man ein ehemaliges Bahndepot nicht umgestalten. Im Falle des Depot Dortmund ist diese Verwandlung zu einem Zentrum für Kunst und Kultur bestens gelungen, eingerahmt in ein wunderschönes Industrieambiente. Über die zahlreichen Angebote sowie angebotenen Kurse informiert eine gut gepflegte Webseite.
Web: http://www.depotdortmund.de // Maps: Immermannstr. 29

KH_frontal_mit_Massen15. Künstlerhaus Dortmund

Von Malerei, Skulpturen und Fotografie bis zu Rauminstallationen und Neue Medien zeigt der eingetragene Verein in seinen Räumen wechselnde Ausstellungen und beherbergt in seinen Ateliers knapp 18 Künstler. Auch internationale Künstler nutzen das Haus gern als Workstation oder gastieren für das Projekt Summer Residency zwei Monate in der Stadt. Gelegentlich runden Konzerte und DJ Sets eine Vernissage im Hause ab.
Web: http://www.kh-do.de // Maps: Sunderweg 1

Björn Hering 2014

Zum ersten Teil:

Der Artikel erschien ursprünglich hier auf Björn Herings Blog Last Junkies On Earth.

 

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