Tag Archives: digitaler Realismus

Way Back When Festival in Dortmund – Eine kritische Reflexion

Juttebeutel: Way Back When

Ganze drei Tage dauerte Dortmunds erstes Way Back When Festival, das vom 29. – 31.05. mit einem Line-Up aus internationalen Indie- und Folkrockbands sowie kombinierbaren Kunst- und Nachtaktivitäten auftrumpfte. Die Besucher nahmen das Programm dankend an und erschienen in Massen. Alles in allem ein großer Erfolg für Dortmund – und doch bleibt ein seltsamer Nachgeschmack. 

Wikipedia II: Marxismus

In jeder Ausgabe von digital realism erscheint ein Wikipedia-Artikel des Monats: Anlässlich des Beginns der Vortragsreihe “Kampfzone Popkultur” an der Ruhr Universität Bochum sind es in diesem Monat zwei. Diese sind die Artikel zum Thema Marxismus und zum Thema Neomarxismus.

Marxismus

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Wikipedia III: Neomarxismus

In jeder Ausgabe von digital realism erscheint ein Wikipedia-Artikel des Monats: Anlässlich des Beginns der Vortragsreihe “Kampfzone Popkultur” an der Ruhr Universität Bochum sind es in diesem Monat zwei. Diese sind die Artikel zum Thema Marxismus und zum Thema Neomarxismus.

Neomarxismus

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Noch eine Depesche aus der Postmoderne

Depesche II Euer Monitor wird hell! Vor euch erscheinen die Seiten von digital realism. Ihr blättern euch durch den bezahlten Journalismus und

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Der nerdy Urknall von Kyrosch Alidusti

photo credit: chicgeekuk via photopin cc
photo credit: chicgeekuk via photopin cc

Wenn ich mich an meinen Physikunterricht erinnere, werde ich nicht gerade euphorisch, dennoch schau ich mir gerne die bekanntesten drei Fernseh-Physiker und den Ingenieur Howard an – The Big Bang Theory.

Es hat lange gedauert, bis ich mir das erstmal “The Big Bang Theory” angeschaut habe, aber sie hat mir gleich gefallen. Und offenbar hat sie nicht nur meinen Geschmack getroffen. Und als ich endlich dachte, ich hab verstanden, was Nerds sind, hab ich Folgendes auf Fabians Weblog entdeckt: “Als bekennender Nerd will ich dem Mainstream trotzen und eine Lanze für das Nerdtum alter Schule brechen.” Und Fabian hat gleich ein Nerdstöckchen für alle ausgepackt. Mh, dachte ich, schauste mal und schon war ich schrecklich unnerdig. Da wende ich mich lieber wieder den Fernsehnerds zu. 😉

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Reihe: David Harvey das Kapital: Teil I – Einführung

David Harvey (2009)
David Harvey (2009)

Der 1935 in Gillingham geborene Geograph David Harvey zählt zu den renomiertesten Marx Kennern unserer Zeit. In seiner Reihe Reading Marx´s Capital (Volume On and Two) werden bislang die ersten beiden Bände des Kapitals nach der Methode des Close Reading sehr detailliert interpretiert. Obwohl, oder weil die Videos vollständig in Englisch und ohne Untertitel erschienen sind, sind sie der ideale Einstieg in dieses Standardwerk der Soziologie, der Politik- und Wirtschaftswissenschaften. In jeder Ausgabe von digital realism wird eine Episode der unter einer CC BY-NC-SA-3.0 Lizenz stehenden Videos erscheinen. In dieser Ausgabe eine allgemeine Einführung.

 

 

 

Reading Marx´s Capital Volume One; Class One Introduction:

Zum zweiten Teil: Kapitel I und II – Ware und Austauschprozess

 

CC License By David Harvey 2012

Bilder: David Harvey 2009 CC BY 2.0; Karl Marx 1875 public domain

CC BY-NC-SA 3.0 US

CC BY-NC-SA 3.0 US

 

Wikipedia I: Karl Marx

In jeder Ausgabe von digital realism erscheint ein Wikipedia-Artikel des Monats: Anlässlich des Beginns der Reihe David Harvey das Kapital in diesem Monat der Eintrag über Karl Marx:

Jugend und politische Anfänge (1818–1843)

Karl Marx wurde 1818 als drittes Kind des Anwaltes Heinrich (Heschel) Marx (1777–1838) und von Henriette Marx (1788–1863, geborene Presburg) in Trier (Rheinpreußen) geboren.[2]

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Eine Depesche aus der Postmoderne I

Eine Geschichte:

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Nur noch Halbwahrheiten – Für eine ehrliche Presse von Christian Lehmann

Glenn Greenwald findet, dass “grundlegende Pressefreiheiten” in Deutschland weltweit mit am besten gewährleistet sind. Grundlegend reicht aber nicht aus, sie muss ehrlicher werden. #Wikileaks kann helfen.

Wenn es nach dem NSA-Enthüllungsjournalisten Greenwald geht, soll die Presse die “Mächtigen zähmen”, wie heise.de  zitierte. Die Berichterstattung über die Russland-Krise zeigt, dass die Medien nur sehr eng zumindest mit der Politik verflochten sein muss. Aber auch die Abhängigkeit vom Werbepartner macht die Sache nicht besser.

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Der ITler, das revolutionäre Subjekt der Netzwerkgesellschaft?

Auf dem letzten Chaos-Communication-Congress (30c3) rief der Internetaktivist und Betreiber der Whistleblower-Plattform Wikileaks Julian Assange in seiner Rede Sysadmins of the world, unite  Systemadminstratoren und andere ITler zur Weltrevolution auf. Sie sollten sich von den Geheimdiensten, Unternehmen und Behörden anwerben lassen, dort geheime Informationen sammeln und diese dann der Öffentlichkeit zugänglich machen. Selbstverständlich kann man Assange vorwerfen, dass er nur die ökonomischen und politischen Interessen seiner Plattform Wikileaks vertreten habe, aber, wie immer wenn die legitimen Interessen von Menschen und Organisationen kritisiert werden, greift diese Kritik zu kurz. Assanges Rede wirft aus einer neo-marxistschen Perspektive die Frage auf, ob der ITler das revolutionäre Subjekt der Netzwerkgesellschaft ist.

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