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Kommentar: Michael Hardt auf Freitag.de “Occupy war ein Erfolg”

Michael Hardt und Antonio Negri teilen als Neo-Marxistische Theoretiker und Ideologen den klassischen Grundgedanken der Marxistischen Theorie der direkten Demokratie. Eine Beteiligung aller, genauer aller, die über ein Klassenbewusstsein verfügen, ermöglicht gerechte Entscheidungen.

„Die Bewegungen teilen gemeinsame Praktiken: Zeltcamps, Generalversammlungen oder Verfahren kollektiver Entscheidungsfindung. Sie eint die politische Forderung nach mehr Demokratie, denn es handelt sich nicht nur um ökonomisch motivierten Protest.”

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Kurzbiographie

ProfilPhilipp Adamik, geboren am 17. September 1977, schreibender Soziologe, Stadtgeograph, freier Journalist, Autor und eifriger Verfechter der Postmoderne, lebt in Dortmund und promoviert in Duisburg am Lehrstuhl für allgemeine Soziologie und soziologische Theorie. In seinen satirischen Erzählungen nimmt er oftmals die Absurditäten bürokratischer Technokratie und benutzerferner Kulturpolitik aufs Korn. In seiner Reihe über „jenen rebelliösen Club genannt Ches Erben“ berichtet er von den Abenteuern seiner Protagonisten, die gegen den alltäglichen Wahnsinn zwischen medialen Hype von Kinderbuchliteratur, Kulturhauptstadt-Leuchtürmen und anderen elitekulturellen Millionengräbern aufbegehren. In seiner wissenschaftlichen Arbeit betrachtet er die Gesellschaft aus der Perspektive der Netzwerkgesellschaft. Sein Schwerpunkt ist die Analyse der Veränderungen, die durch die Entwicklung und massenhafte Verbreitung des Internets stattgefunden haben. Seine journalistische Tätigkeit ist wesentlich stärker politisch geprägt. Bislang hat er Artikel zu den Protesten in der Türkei und den deutschlandweiten Anti-Überwachungsdemonstrationen (Anti-Prism) veröffentlicht in der Community des Freitags veröffentlicht.  

Philipp Adamik 2013 aktualisiert nach Schröder, Dorok 2012, S. 221.

Literatur:

Schröder, Ulrich; Dorok, Philipp et. al. (Hrsg.) (2012): Treibgut – Pandoras Büchsenöffner. Berlin, Bochum, Dülmen, London, München.

Skyfall – the new classical Bond!

 Während der letzte Bond, ein Quantum Trost, nicht der Erwähnung wert war, ist der neue Bond wieder ein echter Hit. Stilistisch knüpft der aktuelle Bond an Casino Royal und die klassichen Bond Filme mit Sean Connery, insbesondere Liebes Grüße aus Moskau an. Wieder jettet man mit Bond über die gesamte Welt, erlebt Abenteuer an exotischen Orten und verführt schöne Frauen.
Trotz aller Anleihen an die klassichen Bond Filme, inklusive des Aston Martins aus Goldfinger, ist es dennoch ein moderner Bond. Sinn und Zweck des MI6 in einer Zeit in der jeder Spionagegerät in der Tasche trägt, dass jeden Bond aus den 80ern den Neid in die Augen steigen lassen würde (Smartphones), werden ebenso diskutiert wie der Nutzen von harten Männern in der längsten Periode des Friedens die zentral Europa je erlebt hat. Konsequenter Weise wird Bond von Q, der sich zu einem Computer-Nerd entwickelt hat, auch nicht mit irgendwelchen Gimmiks ausgestattet, sondern nur mit state of the art Tecnologie. Das ganze wird auch noch mit einer guten Protion Selbstironie gewürzt. Bond: “Weihnachten sieht anders aus.”
Einziger Kritikpunkt. Der Showdown ist vielleicht etwas zu klassisch ausgefallen. Dafür wird man aber mit einer sehr schönen ironischen Schlusszene belohnt. Ein Film an dem jeder Bond-Fan seine echte Freude haben wird.

Philipp Adamik 2012