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Preview: Niklas Luhmann als Element einer Netzwerktheorie der Wissenschaft

  1. Einleitung: Warum einen netzwerktheoretischen Überblick über Niklas Luhmanns Systemtheorie?

In der deutschen Netzwerkforschung besteht ein großes Interesse an einer Synthese zwischen einer der großen Netzwerktheorien und der Systemtheorie Niklas Luhmanns. So arbeitet Jan Fuhse, Soziologe an der Humboldt Universität in Berlin, in seinen Aufsätzen wie „Verbindungen und Grenzen. Der Netzwerkbegriff in der Systemtheorie“ (Fuhse 2011) sehr direkt an einer solchen Synthese. Ein anderes Beispiel ist der Bremer Soziologe Henning Laux, der in seiner „Soziologie im Zeitalter der Komposition“ (Laux 2014) Luhmanns Ideen direkt in die Theoriebildung mit einfließen lässt.  So beschreibt er in seinen „Mechanismen der Strukturbildung“ (Laux 2014, S. 158 – 174) u. a. die Entstehung von Systemen auf Basis eines Urzustandes von unverbundenen Elementen, die sich durch Mechanismen, wie wiederholtes Aufeinandertreffen und dem Ausbilden von gemeinsamen Geschichten, verfestigen und schlussendlich ein vollständiges System bilden (vgl. auch Adamik 2016, S. 10 – 23).

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