Tag Archives: Postmoderne

Noch eine Depesche aus der Postmoderne

Depesche II Euer Monitor wird hell! Vor euch erscheinen die Seiten von digital realism. Ihr blättern euch durch den bezahlten Journalismus und

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Eine Depesche aus der Postmoderne I

Eine Geschichte:

Euer Monitor wird hell! Vor euch erscheinen die Seiten von digital realism. Ihr blättern euch durch den bezahlten Journalismus und Continue reading Eine Depesche aus der Postmoderne I

Lit-Cologne: Diedrich Diederichsen

“Ganze Generationskohorten von Pop-Fans hat Diedrich Diederichsen angeregt und aufgestört: Über Pop-Musik ist das Ergebnis seines lebenslangen Nachdenkens über Pop”, war zu der Veranstaltung “Besserwissen II: Über Popmusik – Diedrich Diederichsen trifft Rainald Goetz” im Programm der Lit-Cologne zum gestrigen Abend zu lesen. Rainald Goetz  führte als Freund und Fan des Pop-Professors durch den Abend.

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Interview: Das Leben in der digitalisierten Welt

Das Leben in der digitalisierten Welt – Ein Interview von ecs. mit Philipp Adamik

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Starbucks Dortmund 1

EIN INTERVIEW MIT PHILIPP ADAMIK zu den fragen: in was für einer realität leben wir? wie stark beeinflusst das netz unser leben? wieso ist der konsum des netzes nicht ungefährlich? warum geht edward snowden uns alle was an? und was macht einen mündigen netzuser aus?

name: philipp adamik; alter: 36; ort: dortmund; sprache: deutsch

warum er/sie hier ist: philipp bringt mich zum nachdenken über die mechanismen der welt. und wieso die dinge (noch) funktionieren, wie sie funktionieren. dabei ist er ein guter lehrer und ich freue mich immer sehr, wenn wir verabredet sind und ich seinen erkenntnissen über die welt lauschen darf.

[1.] wer bist du und was machst du?

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Nachtrag: “Occupy war ein Erfolg”

Am 25.03.2013 erschien auf der Hompage von “der Freitag” das Interview “Occupy war ein Erfolg” mit dem linken Theoretiker und Literaturwissenschaftler Michael Hardt. Aus Platzgründen wurden Teile des Interviews dort nicht veröffentlicht. Der Autor und Interviewer Nils Markwardt war so freundlich mir den bislang unveröffentlichten Teil des Interviews zur Verfügung zu stellen. Auch an dieser Stelle besten Dank an ihn. Der hier veröffentlichte Teil schließt am Ende des Interviews – nach der Antwort auf die Frage “Sie würden also nicht sagen, dass Occupy gescheitert ist?” – an.

Nils Markwardt: Für linke Theoretiker scheinen Antonio Negri und Sie überaus optimistisch. Ist die Linke generell zu larmoyant?

Michael Hardt: (Lacht)

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Lesung: Pandoras Büchsenöffner im Sissikingkong am 7. Mai

Junge Literatur von den Autoren der studentischen Literaturinitiative Treibgut und den in der Dortmunder Nordstadt lebenden und arbeitenden Autoren Tobi Katze und mir. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ekamina-Abende im Sissikingkong Dortmund am 07. Mai um 20:00 statt.
Pandoras Büchsenöffner” ist der Titel der aktuellen Anthologie der ursprünglich auf dem Campus der Ruhr-Uni Bochum verorteten Literaturinitiative Treibgut. Pandoras Büchsenöffner könnte auch das Motto dieser Lesung sein. In der Wahrnehmung weiter Teile der Dortmunder Öffentlichkeit – und Dank des letzten Dortmunder Tatorts „Mein Revier“ auch Deutschlands – stellt die Nordstadt so etwas wie die lokale Büchse der Pandora dar. Drogen, Prostitution und an den Rand der Gesellschaft gedrängte Immigrantinnen und Immigranten prägen das Image des Stadtteils nach außen.
Grund genug für die studentische Literaturinitiative Treibgut, ihren Blick über den akademischen Tellerrand des Bochumer Uni-Campus Richtung Dortmunder Nordstadt zu werfen. Zum Glück sind die Treibgut-Autorinnen und -Autoren schon durch zahlreiche Einsätze außerhalb des Campus erprobt, um nun auch im subversiven Milieu der Nordstädter Kulturszene Fuß zu fassen.
Für die Literaturinitiative sind dabei: Continue reading Lesung: Pandoras Büchsenöffner im Sissikingkong am 7. Mai

Michael Hardt und Antonio Negri Demokratie (2013). Eine rezeptionsanalytische Kritik. Fazit.

Hier geht es zum ersten und zum zweiten Teil.

Was am Ende bleibt

Am Ende dieser Metakritik möchte ich noch auf den Kritikpunkt der Repräsentation der Masse durch die sozialen Protestbewegungen eingehen, bevor ich die zentrale Erkenntnis dieser Auseinandersetzung zusammenfasse und eine abschließende Empfehlung an die Protestbewegungen formuliere.

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Michael Hardt und Antonio Negri “Demokratie” (2013). Eine rezeptionsanalytische Kritik. Teil II.

Zum ersten Teil:

Die Kritik an der Systematisierung der unterschiedlichen globalen Protestbewegungen unter dem gemeinsamen Dach der Multitude

Einer der Hauptunterschiede zwischen Demokratie/Deklaration und dem Manifest der kommunistischen Partei ist die Stellung des revolutionären Subjekts. Während im Manifest die Bildung des proletarischen Klassenbewusstseins und die Vereinigung der Proletarier aller Länder erklärte Ziele sind, haben Hardt und Negri in den weltweiten Protestbewegungen ihr revolutionäre Subjekt, die Multitude bereits erkannt.

Für Hardt und Negri existiert die Multitude dabei gleichzeitig in zwei Seins-, bzw. temporalen Zuständen:

1) Die ontologische/ewige Multitude als das aktuelle revolutionäre Subjekt, welches sich im hier und jetzt der Autorität und dem Kommando verweigert.

2) Die utopische/zukünftige Multitude, die sich aufgrund eines zukünftigen politischen Projekts als globales revolutionäres Subjekts formiert (vgl. Hardt und Negri 2004, S. 248).

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Kommentar: Michael Hardt auf Freitag.de “Occupy war ein Erfolg”

Michael Hardt und Antonio Negri teilen als Neo-Marxistische Theoretiker und Ideologen den klassischen Grundgedanken der Marxistischen Theorie der direkten Demokratie. Eine Beteiligung aller, genauer aller, die über ein Klassenbewusstsein verfügen, ermöglicht gerechte Entscheidungen.

„Die Bewegungen teilen gemeinsame Praktiken: Zeltcamps, Generalversammlungen oder Verfahren kollektiver Entscheidungsfindung. Sie eint die politische Forderung nach mehr Demokratie, denn es handelt sich nicht nur um ökonomisch motivierten Protest.”

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Palfrey und Gasser: Generation Internet (2008)

Eine kritische Zusammenfassung

Über die Autoren:

John Palfrey und Urs Gasser arbeiten als Juristen an international renommierten Universitäten (Harvard und St. Gallen). Ihr Spezialgebiet sind die rechtlichen Konsequenzen der Ausbreitung des Internets. Mit dem Buch Generation Internet wagen sie einen Vorstoß in die Soziologie und prägen den Begriff der digital natives. Ergänzend zu diesem Buch besteht eine ansprechend gestaltete Internetseite, die die Diskussion des Buches weiter führt (s. u.).

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